Das Tor zur Schweiz

En Tour, Alacarte Kolumnen • 10. Dezember 2012
Bild: Illustration: Markus Roost
Ein Marathon durch die besten Originalbeizen Zürichs. Nur soviel: Das Rennen ging in die Verlängerung.

Trostsuppe

Das Magazin Kolumnen • 2. November 2012
Endlich ein probates Mittel gegen trübe Stimmung, wenn es draußen unwirtlich wird
Bild: Illustration: Markus Roost
Ein fragwürdiger Hindernislauf durch griechische Tavernen samt Happyend am Frühstücksbuffet
Bild: Markus Roost
Ein Versuch, in Venedig möglichst oft am Tresen zu stehen

Unten ohne

En Tour, Alacarte Kolumnen • 14. Dezember 2011
Bild: Markus Roost
Stimmen von Marrakesch oder Wie ich lernte, gut belüftet Huhn mit Zitrone zu essen
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Illustration: Markus Roost

Auf der Suche nach Berlins neuer Mitte
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Illustration: Markus Roost

Ein Grillfest am Gardasee, und eine sehr lange Anreise, damit wir die richtigen Getränke im Kofferraum haben
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Illustration: Markus Roost

Wintermärchen aus Bad Gastein. Darsteller: Rudi, ein feiner Blaufränkisch und ein Wasserbett

Im Tal der Tränen

En Tour, Alacarte Kolumnen • 13. November 2010
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Illustration: Markus Roost

Reise durch das Burgund samt aufschlussreichem Spagat zwischen Drei-Stern-Restaurant, Bauernhof und Pain d'Épices

Unschuldige

En Tour, Alacarte Kolumnen • 24. Juli 2010
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Illustration: Markus Roost

Ein Trip nach London, zur Bewusstseinserweiterung und zum kulinarischen Unterfüttern revolutionärer Ideen.

Die Espresso-Insel

En Tour, Alacarte Kolumnen • 22. Oktober 2009
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Illustration: Markus Roost

Die Hitze von Sardinien, gekonnt pariert durch übermäßigen Kaffeegenuss. Aber als die Sonne unterging, begannen die Sarden zu kochen, und wie.
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Illustration: Markus Roost

Die Suche nach dem besten Kebap Istanbuls, und wie ich etwas ganz anderes fand, das mich umso mehr begeisterte

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Illustration: Markus Roost


Kulinarische Fischzüge am Rand Europas: Wo Lissabon einfach entzücken kann

Ausflug nach Dänemark: wie sich die Verspieltheit Kopenhagens und die Deftigkeit des Landes miteinander aussöhnen.

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Abenteuer im Frankenland, inklusive weißer Weine und blauer Zipfel
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Einkaufstour durch Frankreich, wo es am französischsten ist: Stille Tage in Languedoc-Roussillon

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Die Suche nach dem Pulsschlag der Wiener Küche: immer wieder Schweineschmalz, und langsam von Außen nach Innen

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Die Mühen der Ebene oder Wie ich meinen amerikanischen Imbiss lieben lernte
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Schöner als in Südtirol können Irrwege nicht sein: Wir suchten den besten Speck und fanden endgültige Spaghetti Puttanesca

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Ketchup

Kolumnen Zu Tisch, Weltwoche • 1. August 2005
Ich habe nichts gegen Ketchup, außer dass es mir nicht schmeckt. Wobei, stimmt nicht ganz. Ketchup würde gut zu diversen Fleisch- und Kartoffelspeisen passen, wäre es nicht unter der Monopolherrschaft der Firma „Heinz" zu einem Lockmittel der Zuckerindustrie verkommen, auf das vor allem Kinder und Fastfoodisten abfahren.

Muscheln

Kolumnen Zu Tisch, Weltwoche • 1. Juni 2005
Es war nicht mehr als eine flüchtige Idee, eine Laune, die vielleicht der früh geöffneten Flasche Rosato entsprang, jedenfalls lieferte jemand das Stichwort: «Machen wir doch einen Teller Nudeln mit Muscheln». Wir hielten uns gerade an der südlichen Adriaküste Italiens auf, und im Kühlschrank warteten noch ein, zwei Flaschen des hervorragenden «Saturnino» der «Tenuta Rubino» aus Brindisi. Die Sache mit den Muscheln schien maßgeschneidert zu sein für einen windstillen, apulischen Frühsommerabend. 

Weinskandal

Kolumnen Zu Tisch, Weltwoche • 1. April 2005
So ein Glück, dass ein paar burgenländische Weinbauern vor 20 Jahren den Hals nicht vollkriegen konnten. Ihr Weißwein wäre fad und extraktarm gewesen, hätten sie ihn nicht mit einem Wundermittel in liebliche Spätlesen verwandelt. Im Februar 1985 informierte das Bundesuntersuchungsamt in Trier, dass in burgenländischen «Prädikatsabfüllungen» Spuren von Diäthylenglykol - genau: der legendäre Frostschutz - gefunden worden seien. Im Juli warnte das deutsche Gesundheitsministerium vor dem Genuß österreichischer Weine. Im August verbot das amerikanische Amt für Alkohol, Tabak und Feuerwaffen dessen Import. Polen, Frankreich und Großbrittannien zogen nach. Der «Weinskandal» war perfekt. Die österreichischen Weinexporte brachen auf ein Zehntel des bisherigen Umsatzes zusammen. 
Mit Kindern essen gehen. Tja. Mach ich zwar regelmäßig, finde ich aber nicht uneingeschränkt gut. Einerseits bildet es natürlich die Kinder, und wenn es nur ihre Neugierde befördert, einen Löffel mit irgendwas zu probieren, das sie vorher nicht kannten, zum Beispiel mit zurückhaltend gewürzten, anständig eingekochten Rindsuppen. Das erspart dir eines Tages Diskussionen darüber, ob man Suppen mit Schnittlauch würzen darf oder - uähhhh, ich mag keinen Schnittlauch - nur mit ohne.

Bratwurst

Kolumnen Zu Tisch, Weltwoche • 1. Januar 2005
Die Olma in St. Gallen ist eine denkwürdige Veranstaltung. Hier marschiert die Schweiz der Viecher und Bauern breitbeinig auf, und wer, ohne sich dreckig zu machen, verfolgen möchte, wie ein Kälbchen auf die Welt plumpst, ist hier am richtigen Ort. Kann sein, dass die Assoziation ein bisschen grausam daherkommt: mich verschlug es aus dem einzigen Grund aufs St. Galler Messegelände, weil ich wissen wollte, ob die berühmte Olma-Kalbsbratwurst hält, was sie verspricht.

Fondue

Kolumnen Zu Tisch, Weltwoche • 1. Dezember 2004
Unter den kulinarischen Perversionen der Schweizer ist mit Sicherheit die perverseste das Fondue, und angesichts der obligatorischen Portion Apfelmus zu den Hörnli mit Gehacktem will das was heißen. Schon gut, ein paar Leser laufen jetzt rot vor Wut an und rufen exorzistisch „Figugegl". Sie zitieren damit, wenn ich mich nicht irre, den Schriftsteller Martin Suter, als der sich noch als Werber verdingte. Wenn nicht Suter persönlich den kryptischen Spruch erfand, dann war es jedenfalls ein Texter, der sein zwiespältiges Verhältnis zur besagten Speise auf hohem literarischen Niveau in krächzende Verzweiflung umwandelte. „Figugegl" heisst, für alle, die nicht wissen, was sie gerade gerufen haben: „Fondue Isch Guet Und Git E Gueti Luune". Gibt es ein geschönteres Akronym?

Belvedere

Kolumnen Zu Tisch, Weltwoche • 27. November 2004
Die Weingärten tragen rote Wangen, es ist die beste Jahreszeit, um Sehnsucht zu haben. Die Sehnsucht wiederum ist ein heikles Geschöpf. Sie verträgt weder Hunger noch Durst, also geht man ihr am besten an dafür geschaffenen Orten nach, ich meine zum Beispiel das Restaurant „Belvedere" in La Morra. 
Ich bin ein professioneller Herzeiger. Wenn mir was gefällt, dann red ich drüber. Sowie mir irgendwer unter dem Siegel der Verschwiegenheit eine ganz besonders schöne Ecke dieses Landes anvertraut, oder vielleicht auch nur ein Bild in einem unentdeckten Museum oder eine Speisekarte in einem geheimgehaltenen Wirtshaus, schon wissen's alle. 
Mein letzter Besuch in Linz, Hauptstadt von Oberösterreich, gestaltete sich nicht freiwillig. Ich fuhr mit einem Mercedes Benz fortgeschrittenen Alters vom frühjahrsverschneiten Zell am See, wo ich in einem Schloss, das der Firma Porsche gehört, einen leichten Lunch genommen hatte, nach Wien, und exakt dort, wo die Innkreisautobahn von Wels auf die A2, die Westautobahn, trifft, machte irgendwas im Motor „plopp". Das „plopp" interessierte mich, ich spitzte die Ohren und stieg vom Gas, aber zu diesem Zeitpunkt wäre es vermutlich bereits richtig gewesen, auszukuppeln, denn was sich Augenblicke später unter der Motorhaube abspielte, hatte Qualitäten von Stockhausens „Quartett für vier Hubschrauber". 

Food & Beverage

Christian Seilers
Kolumne in

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