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Als wir beim Tierarzt sitzen - Routineuntersuchung, ob mein Hund Barolo noch immer mit überirdischer Leidenschaft versucht, sich aus dem Wartezimmer der Tierklinik Strebersdorf zu befreien, wenn nötig nach Taliban-Manier; Befund: aber hallo - diskutieren gerade zwei ältere Paare die Röntgenaufnahmen ihrer Schildkröten, die heute zum „Durchleuchten" da waren.

Tierarztschock

Kolumnen Kurier Freizeit • 5. August 2010
Mein Hund Barolo hat keine Angst vor dem Sterben. Er hat nur Angst vor dem Tierarzt. Die Besuche in der Tierklinik Strebersdorf - wiewohl seit langem nicht mehr aus akuten, sondern bloß aus prophylaktischen Gründen, keinesfalls schmerzhaft, eher ein umfassendes Wellness-Streicheln mit Temperaturmessung und Leckerli-Ausgabe - haben sich rabenschwarz in seine Erinnerung eingefressen. Jedes Mal, wenn wir eine Straße befahren, die jener, wo die Tierklinik domiziliert ist, auch nur oberflächlich gleicht, beginnt der Hund zu fiepen und zu raunzen, Zwergerlaufstand im Kofferraum.
Beim vorletzten Besuch des Tierarzts sprang der Barolo aus dem Heck des Autos und flüchtete in den Bach. Die Feuerwehr in Gestalt von mir musste einschreiten und das flüchtige Tier aus dem Wasser zerren. 
Als ich meinem Hund Barolo etwas Neues zeigen möchte, nämlich das wunderschöne Ufer „An der Oberen Alten Donau", beginnt er aufgeregt zu fiepen. Ich weise den Hund mit samtiger, beruhigender Stimme auf das außergewöhnliche Panorama hin: die tänzelnden Boote, die altmodischen Bäder vor der inzwischen doch schon einigermaßen beeindruckenden Silhouette der Wiener Skyline...
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