Mit Jubiläen habe ich es schwer. Ich bin kein Freund von ihnen. Der eigene Geburtstag ist mir mehr Last als die vergnügte Eröffnung eines neuen Lebensabschnitts, in dem man, je nach Alter, im Lokal Bier trinken, selbst ein Automobil lenken oder die Grünen wählen darf. Das ist lange vorbei.
Stattdessen nähern sich Gedenktage, an denen nicht eingeladene Festredner die Verdienste eines bereits zum größeren Teil absolvierten Arbeits- und Familienlebens würdigen würden - wobei: was sollten sie da würdigen? So schnell geht das doch nicht! Keine Ahnung, wie andere Menschen mit 40 oder 50 bereits am Mond oder amerikanischer Präsident gewesen sind.
