Als ich schwarz sah

En Tour, Alacarte / Kolumnen
Bild: Markus Roost
Ein Versuch, in Venedig möglichst oft am Tresen zu stehen

Also ließ ich mich breitschlagen und nickte dem Gondoliere müde zu, worauf sich dessen Gesichtsausdruck augenblicklich von apathischer Anbiederung in geschäftsdienlichen Enthusiasmus verwandelte, er sprang auf mich zu, strahlte mich an, ich begann ihn gerade zu mögen, als er beseelt an mir vorbei eilte, den Arm um die Schulter der Prinzessin legte, sie hinaus auf den Steg führte, in die etwa 20 Zentimeter tiefer liegende Gondel hüpfte und meine Begleiterin, als hätte er sie gerade geheiratet, ins Boot hob und mich daraufhin mit abgedunkeltem Blick musterte und mir nach einem etwas zu langen Blickwechsel mit einem angedeuteten Nicken die Genehmigung erteilte, ebenfalls einzusteigen. Dann kassierte er im Voraus 120 Euro für die kleine Runde von Rialto nach San Marco, „eine romantische Fahrt durch kleine Kanäle, Signorina", flötete er und vergaß, mir auf die 150, die ich ihm in die Hand gedrückt hatte, herauszugeben, wobei ich später erfuhr, dass in der ursprünglichen Gage bereits 20 Prozent Verärgerungsaufschlag inkludiert worden waren, weil ich ihm die fesche Blonde nicht einfach in die Gondel gesetzt hatte und dann verschwunden war.

Die Fahrt durch die Kanäle war großartig und, ja, tatsächlich romantisch. Ich durfte den Erzählungen des Gondoliere zuhören, und wenn ich mich ins Gespräch hineindrängte, kriegte ich zuweilen sogar eine Antwort. Ich erfuhr, dass der Beruf des Gondoliere eine Lebensstellung ist, ein Gewerbe, für das man jahrelang in die Lehre geht und dennoch erst die Genehmigung erhält, die „Gondola" zu pilotieren, sobald ein alter Kollege den Löffel oder den Strohhut abgibt: die Zahl der lizenzierten Gondolieri ist in Venedig strikt auf wenige hundert beschränkt, was die Zahl von zehntausend Gondeln, die es zur Hochzeit der venezianischen Herrschaft im Mittelalter gegeben haben soll, umso unwahrscheinlicher erscheinen lässt: ich hätte die Zahl der herumlungernden und schamlos die Prinzessin anbaggernden Gondolieri locker schon heute auf zehntausend getippt, was Venedig retrospektiv in eine Millionenstadt verwandeln würde.

Es war sowieso schon eng in manchen Kanälen, und einmal kam uns auch eine Prozession von mehreren Gondeln entgegen, in denen vergnügte Japaner saßen, Prosecco zischten und dem Tenor zuhörten, der wie eine Galionsfigur in der ersten Gondel mitfuhr und mit erstaunlich guter Stimme irgendwas Geschmeidiges zum Akkordeongeschrummel sang. Ich war beeindruckt. Es war schön. Wenn mich der Gondoliere nicht dauernd unabsichtlich angespritzt hätte, wäre die Fahrt noch schöner gewesen. Als wir in der Nähe von San Marco an Land gesetzt wurden, erkundigte sich der Strohhutcasanova unverhohlen nach dem Namen der Prinzessin, er wolle sie zu seinen Facebook-Freunden hinzufügen. Sie gab ihm kommentarlos ihre Telefonnummer. Wenig später verabschiedete sie sich von mir, sie habe noch etwas zu erledigen. Als ich irgendwann nicht mehr traurig war, fiel mir auf, dass sie mich aus ihrer Freundesliste bei Facebook gelöscht hatte.

Es war also in erster Linie ein Akt der Selbstbestrafung, dass ich abends, als ich in den ausgestorbenen Gassen von Dorsoduro, jenem Teil Venedigs, der gegenüber dem Markusplatz auf festem Grund liegt, spazieren ging, ausgerechnet in das Restaurant „Ai Gondolieri" einkehrte, einen schummrigen, holzgetäfelten Schuppen, in dem mich zwei steinalte Kellner im weißen Sakko samt Fliege empfingen und mir zu einem Menü rieten, das mindestens ebenso altmodisch war wie ihre Frisuren. Ich bekam eine Zuppa di fagioli, eine pürierte Bohnensuppe, wie ich sie zuletzt auf einer Alpenvereinshütte in den Ötztaler Alpen gegessen hatte und anschließend eine Portion Crespelle, unterarmgroße Palatschinken, die mit Spinat und geräucherter Ricotta gefüllt waren und ausgesprochen gut schmeckten, aber in etwa so nahrhaft waren wie ein Kilo Almbutter aus dem Walsertal, und das muss man nach einem Eimer Bohnensuppe erstmal bewältigen. Die Kellner ignorierten sowohl meine Versuche, sie zum Abservieren des zugegeben noch sehr vollen Tellers zu überreden, als auch den Ruf nach Wasser. Also spülte ich meine Verzweiflung mit einem Pinot bianco von Livio Feluga hinunter, von dem ich maximal zwei Gläser gern trank, der Rest diente zur Ausdehnung meiner Frustrationstoleranz. 

Ich fasste einen Entschluss.

Ab morgen würde ich in Venedig nur noch im Stehen essen. Kleinigkeiten, Flüchtiges, Tramezzini, Süßigkeiten. Kein Kellner sollte jemals wieder so viel Macht über mich bekommen wie die zwei Folterknechte, die mich erst mit der Frage „Hat es geschmeckt?" erlösten, als ich schon zum dritten Mal mit der Kreditkarte nach ihnen geworfen hatte.

Sagen wir's gleich: Ich hielt den Vorsatz nicht durch. Zu groß war der Magnetismus der Trattoria „Madonna", zweimal um die Ecke von der Rialto-Brücke, wo die Küche so fabelhaft beiläufig ihre Klasse ausspielt und die Pasta mit der schwarzen Sauce so fabelhaft großartig schmeckt, dass ich mich immer an die Ratschläge meines F.X.Mayr-Arztes Ferdinand Sator erinnere und langsam, langsamer, am langsamsten esse, freilich nicht, um meinen Metabolismus zu pflegen, sondern um länger etwas auf dem Teller zu haben. Das Geheimnis dieser Tintenfisch-Sauce besteht darin, dass sie frisch, in großen Mengen und mit guten Pulpos gemacht wird, gleich am Eingang der „Madonna" steht ein voluminöses Gefäß mit schwarzer Sauce, das permanent gefüllt, geleert, gefüllt, geleert wird. Die Pulpos kommen vom Fischmarkt, der nur fünf Minuten entfernt ist, und dass man in der „Madonna" weder reservieren kann noch muss, weil irgendwo im Bauch des großen, verzweigten Lokals immer ein Platz frei ist, trägt zum kulinarischen Freiheitsgefühl bei, jedenfalls zu meinem.

Auch in der „Osteria da Fiore" setzte ich mich. Der Speisesaal dieses zugleich merkwürdigen als auch wunderbaren Restaurants ist so in sich selbst gekrümmt, wie ich mir das Esszimmer auf der Jacht der Agnellis vorstelle, und das Essen ist so gut, so frisch, so unverspielt wie nirgendwo sonst in der Stadt. Ich kriegte den Platz ganz vorne bei der Terrasse, wo man auf den Kanal hinausschauen kann und verträumte mich zwischen der besten Stockfischcreme, die ich je bekommen hatte, den sauren Sardinen, den butterweich geschmorten Tintenfischen und der Seezunge, die in Teilchen mit getrocknetem und eingelegtem Gemüse auf ihrer Karkasse serviert wurde. Auch, dass ich zum Nachtisch die „trottola" nahm, einen anbetungswürdigen Apfelstrudel, verschweige ich nicht.

Im Fiore dachte mir zwei Dinge. Erstens, dass die deftige, venezianische Küche - Stockfisch, Fisch, Innereien, Pasta - ein bisschen Eleganz gut verträgt. Zweitens, dass es nicht besonders konsequent ist, eine Expedition durch die Stehkneipen der Stadt im Sitzen zu beginnen. Aber diese Konsequenz hätte mir eh niemand abgenommen. 

Ich liebe Venedig. Keine Stadt, über die interessanter geschrieben wird. Kaum eine Reisebeschreibung hat mich mehr mit Sehnsucht aufgeladen als jene Einfahrt in die Serenissima, wie sie Fernand Braudel in seinem Standardwerk „Das Mittelmeer" beschrieben hat. „Wir lieben [Venedig]", schreibt Braudel, „durch uns selbst hindurch. Zauberei, Vorspiegelung, Vexierbild, Zerrspiegel, das ist, was wir wollen, dass es ist." Gleichzeitig gab mir eine Passage aus dem sehr weltlichen Reisebericht „Eat Pray Love" von Elizabeth Gilbert zu denken, in der sie ihre Haltung zu Venedig aus der Sicht einer Betrogenen, also passend, zusammenfasste: „Die Stadt erscheint mir als wunderbarer Ort, um sich zu Tode zu saufen, einen geliebten Menschen zu verlieren beziehungsweise die Mordwaffe loszuwerden, mit der der geliebte Mensch ins Jenseits befördert wurde."

Alles stimmt.

Ich hatte mich auf Dorsoduro einquartiert. Dort ist Venedig nach Einbruch der Dunkelheit von einer berückenden Ruhe, man kann ahnen, was es bedeutet, dass nur noch 70.000 Locals in der Stadt leben. Mein Hotel hatte den komischen Namen dd 724, was ich anfangs für eine versprudelte Idee irgendeines Designers hielt, aber dann aufgeklärt wurde, dass es nichts anderes als die Hausnummer ist und dd für den Stadtteil Dorsoduro steht. Mein Zimmer war ein paar Häuser entfernt, gleich um die Ecke vom hinreißenden Palazzo der Peggy Guggenheim, wo heute einige der schönsten Jackson Pollock-Gemälde hängen, die es auf der Welt zu sehen gibt. 

Wenn der nördliche Rand von Dorsoduro durch den Canale Grande definiert wird, dann zeigt der südliche ein ganz anderes Gesicht, einen wunderbaren Blick auf die Giudecca, die Promenade sonnig und gar nicht so eng, wie Venedig sonst gern auftritt, strahlend, und von einer Beiläufigkeit, die sich abseits der Touristenpfade als Normalität einer funktionierenden Stadt erweist. Werkstätten am Rand der Kanäle, kleine Alimentari, sogar an einem Billa wanderte ich vorbei, bevor ich schließlich zu einem späten Frühstück in das Kontor des „Cantinone già Schiavi" hineinschneite, wo Lina gerade damit beschäftigt war, die Crostini fürs Mittagsgeschäft zuzubereiten, das spielte mir in die Karten.

Das „Già Schiavi" ist eine Weinhandlung mit Imbiss oder ein Imbiss mit Weinhandlung, ich entschied mich für zweiteres. Die Vitrine war bereits gut mit Zweibissenbrötchen gefüllt, und ich ließ mir eines mit Ricotta und Kürbis und eines mit Ricotta und Mortadella reichen, die Ricotta war süß und von einer gnadenvollen Sämigkeit, Gemüse und Wurst waren nur die Draufgabe, interessante Kommentare zu der geschmacksmäßigen Grundbehauptung meiner Crostini.
Ich hatte schon einen Kaffee bestellt, der übrigens ausgezeichnet war. Aber als ich die anderen Herrschaften beobachtete, die bei der Tür hereinkamen, grüßten, lachten, acht Brötchen bestellten und aus einer Karaffe Prosecco in ihre Gläser eingeschenkt bekamen, packte mich der Neid. Jedenfalls beschloss ich wiederzukommen, was aus meiner Perspektive die höchste Bewertung ist, die ich einer Lokalität verleihe, ritorno!, am besten, dachte ich, zu einer Kinderjause um vier, dann setz ich mich mit der Gazzetta dello Sport auf das Mäuerchen am Ufer des Rio di San Trovaso, koste mich durch das Angebot und trink ein bisschen Sprudel dazu. (Als ich den Plan in die Realität umsetzte, war ich freilich nicht allein. Auf dem Mäuerchen saßen Unmengen von Herren, die Crostini futterten und Wein tranken und eine Konferenz über das abhielten, was sie gerade in der Gazzetta dello Sport gelesen hatten. Dafür konnte ich mir im Inneren des Imbisses die interessante Auswahl der Weine aus dem Friaul und dem Veneto anschauen. Träume haben immer eine gewisse Fallhöhe.)

Der Imbiss, Bacaro, ist das Rückgrat des venezianischen Soziallebens. Klar, es gibt jede Menge kleiner Restaurants, die ganz putzig aussehen und wo man zuweilen auch ganz ordentlich isst, aber die sind vor allem auf die Versorgung der Touristen eingerichtet, die in unfassbaren Stückzahlen hier einfallen, hungrig sind, durstig sind, billig, teuer, irgendwas essen wollen, so dass neben den obligaten Pizzahütten auch versprengte Chinesen, Tacos- und Kebapstandeln überleben können und unendlich viele Zuckerlgeschäfte, die in der Auslage Windgebäck in giftigen Farben auftürmen und sie zu venezianischen Spezialitäten erklären.
Ich weiß es natürlich besser. 

Weil wie das mit dem Jausnen in Venedig funktioniert, erklärte mir mein Freund Gustavo, der sich für den Fortgeschrittenenkurs des Bacarismus einschrieb, indem er zur Sicherheit gleich in Venedig heiratete. Gustavo schleppte mich zum Beispiel quer durch die Stadt, bis ich das Gefühl hatte, jede Brücke Venedigs persönlich kennengelernt zu haben, und als wir dann bei Gigio ankamen, waren in der kleinen Stube des, was sonst, „Vini da Gigio" alle Tische besetzt gewesen, worauf wir uns eben im Stehen vom Gehen erholten, das ging, weil das Entenragout von jener eindrucksvollen Tiefe war, die nur Schmorgerichte besitzen, für die eine Menge Rotwein verdampft ist, und die frittierten Stockfischbällchen, und die bigoli und die kleinen, geschmorten Tintenfischchen.

So stehe ich gern in der Ecke.

Ich spazierte also einmal mehr zu Gigio. Das ist von Dorsoduro aus ein Weg, der ein paar hübsche Überraschungen bereithält, zum Beispiel das Delikatessengeschäft auf der Piazza San Barnaba, gegenüber der gleichnamigen Kirche. Man kann hier Käse und Salami kosten, während man den staunenden Indiana Jones-Freaks zusieht, die hier den venezianischen Originalschauplatz des „letzten Kreuzzugs" ihres Helden betrachten und sich ein bisschen darüber wundern, dass hier gar nichts Aufregendes los ist, abgesehen von der Käseauswahl natürlich.

Es zog mich weiter, es zog mich Richtung Rialto, es zog mich zum Markt. Wenige Minuten von der prächtigen, aber mit Andenken- und Ramschläden kontaminierten Brücke, befinden sich zwei venezianische Pflichtziele: Die Trattoria „Madonna", wie schon besprochen, links, wenn man sich die Brücke Richtung Markt hinunterdrängt. Der Gemüse- und der angrenzende Fischmarkt, rechts. Mit offenem Mund sah ich einem angeregt plaudernden Herren zu, wie er mit einem kleinen, scharfen Messer seinen Artischocken die Böden herausschnitt, ich schwöre, er brauchte nicht länger als drei Sekunden pro Artischocke, dann warf er Blätter und Stängel in den Müll und die Böden in eine mit Zitronenwasser gefüllte Plastikwanne. Ich blieb stehen, versuchte die Bewegung, die der Kerl so sicher, so harmonisch ausführte, zu verstehen, nachzuempfinden, zu lernen, aber schon während ich nur ans Schneiden dachte, fuhr mir ein heftiger Phantomschmerz in die linke Hand, so dass ich nur einen Gruß murmelte und weiterging, unter die weiten Dächer des Fischmarkts, wo gerade eine Lieferung von Tintenfischen ankam, herrlichen Tieren mit prall gefüllten Tintenbeuteln, Grund genug, in der „Madonna" demnächst wieder schwarz zu sehen.

Unter den Arkaden plaudernde Menschen, die man in zwei Gruppen einteilen konnte. Die, die sich irgendwo einen Kaffee organisiert hatten und jetzt mit der Espressotasse hantierten, und die, die sich irgendwo einen Prosecco organisiert hatten, und mindestens so fröhlich waren wie die Kaffeetrinker. 

Ich spazierte den Arkaden entlang auf den Sestiere San Polo, wo vor der Casa del Parmiggiano eine Traube von Menschen stand. Viele von ihnen hatten  Käsestücke in der Hand, andere Gläser, die es in der benachbarten Bar „Muro Rialto" gab, sie tranken Spritz, Weißwein oder Prosecco, manche tranken sowohl als auch, und es war völlig egal, ob du jetzt gerade Kunde des Käsehauses warst oder Gast der Bar, du warst einfach Teil des Rummels auf diesem herrlichen Platz, und selbst wenn du kein übermäßig kommunikativer Mensch bist, hier kannst du dich auch in der Kunst üben, in Gesellschaft allein zu sein, wie das Alfred Polgar einmal als Qualität des Wiener Kaffeehauses formuliert hatte.

Also übte ich. Schließlich hatte ich die reizende Prinzessin, von der ich mir durchaus ein bisschen Unterhaltung während meiner Venedig-Tage versprochen hatte, an einen Gondoliere verloren, was meine Stimmung wahrscheinlich ernsthaft getrübt hätte, wenn ich sie schon länger gekannt hätte, als man an der Theke des „Già Schiavi" dafür braucht, die Frage, ob man schon einmal mit einer Gondel gefahren ist, mit einem schüchternen Kopfschütteln zu verneinen.
Ein Stück Käse, dachte ich mir, ist jetzt genau das richtige. Als ich mich in der „Casa del Parmeggiano" also mehr fragend als wissend nach dem korrekten Käse, den man noch vor dem Mittagessen, aber bereits nach dem Gabelfrühstück verzehrt, erkundigte, bekam ich eine ganze Flut an Auskünften, die mich auf einer Woge der Unwissenheit hinaus auf die Piazza spülte, wo ich merkte, dass ich einen milden Pecorino mit auf den Weg bekommen hatte. 

Probier das, Bello, rief mir der Verkäufer nach, und ich fühlte mich geehrt, und nicht, wie noch vor meinen ersten Italienischkursen, einen krummen Hund geheißen. Der Käse war mild und leicht, kein Vergleich zu den scharfen Klosteinen, die man oft als Pecorino denunziert.
Jetzt wäre ein Getränk nicht falsch.

Irgendein Gedankenleser klopfte mir auf die Schulter, ciao, come stai, drückte mir ein Glas mit Spritz in die Hand und sagte: Heute geht die Runde auf mich, mein Freund,
Grazie, antwortete ich, grazie, amico, dann schaute ich ins Gesicht eines vergnügten jungen Mannes, der einen gut geschnittenen Anzug trug, der von einem guten Einkommen kündete, beste Laune hatte und mich an jemanden erinnerte, der einen Strohhut getragen, mir eine Prinzessin ausgespannt hatte und nicht wusste, was Wechselgeld heißt.
Aber das musste eine Verwechslung sein.


Food & Beverage

Christian Seilers
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